Als ich vor fünf Jahren meine Schlittschuhe an den berühmten „Nagel“ gehängt hatte, wollte ich eigentlich „nie wieder“ Eishockey spielen.
Es war allerdings nicht so, dass ich „von jetzt auf gleich“ keinen Bock mehr hatte. Warum ich damals trotzdem den Schritt gegangen bin, muss ich an dieser Stelle allerdings nicht mehr „aufwärmen“. Ich habe ja auch nie dem Eishockey vollständig den Rücken gekehrt. Ich bin ja nach wie vor ein riesiger Fan. Eishockey war und ist für mich einfach immer noch der geilste Mannschaftssport der Welt.
Ich habe ja auch sehr unregelmäßig noch Spiele meiner alten Mannschaft angeschaut. Nachdem aber immer mehr lieb gewonnene Weg-Gefährten aus der Mannschaft weg gebrochen sind, hat es mich dorthin aber aber auch nicht mehr gezogen.
Mittlerweile spielen aber der größte Teil zusammen in einer neu gegründeten Mannschaft (im selben Verein). Da wurde auch immer wieder die Anfrage gestellt,
ob ich nicht wieder Lust hätte, wieder zurück zu kommen. Nachdem ich nun in der Saison 2017/2018 doch das eine oder andere Spiel gesehen habe und auch dabei herzlich empfangen wurde, hat es langsam angefangen, wieder „in den Fingern zu jucken“. Von daher kann ich nun sagen, dass ich die Saison 2018/2019 wieder vom Eis aus erleben werde.

In den letzten Wochen wurden dann auch auf Facebook ein paar Erinnerung in meine Timeline gespült, die mich nur noch mal darin bestätigt haben, dass ich mit dem „Rücktritt vom Rücktritt“ eine gute Entscheidung getroffen haben. Zum einen habe ich mit Erschrecken festgestellt, dass mein erster Final-Gewinn schon sieben Jahre zurück liegt (nicht zu vergessen die legendäre Siegerparty danach ;-)). Der zweite Final-Sieg ist allerdings auch bereits fünf Jahre her. Danach hatte ich beschlossen aufzuhören.

Hier mal ein Bild nach meiner zweiten Meisterschaft:

Allerdings kann ich mittlerweile die Aussagen einiger ehemaligen Profis verstehen, die sagen, dass sie u. a. die Kabine mit am meisten vermissen.
Wir sind als Hobby-Mannschaft natürlich nicht täglich zusammen auf dem Eis bzw. der Kabine. Aber allein die Magie der Kabine ist einfach phänomenal. Der Zusammenhalt, die dummen Sprüche, das Bierchen nach einem gewonnen Spiel. All das vermisst man doch sehr, wenn man von heute auf morgen da nicht mehr dazu gehört. Das ist einfach eine eigene Welt, die man keinem so richtig erklären kann, der nicht selbst mal irgendeinen Mannschaftssport gemacht hat.

Aber diese Zeiten sind jetzt vorbei! Nach dem Sommer geht´s wieder los und meine Vorfreude steigt von Tag zu Tag. Jetzt heißt es nur noch, über den Sommer wieder etwas fitter werden, damit das erste Training nicht ein totales Desaster (Sauerstoff-Zelt bereithalten) wird, haha ;-).

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