Am 07. Mai 2017 war es zum mittlerweile vierten Mal so weit.

Der Wings For Life World Run stand auf dem Programm. Ich hatte mich letztes Jahr unmittelbar nach Öffnung der Anmeldung registriert.

Zwischenzeitlich hatte ich es schon wieder bereut. Gerade Anfang diesen Jahres, als ich realisiert hatte, dass der Lauf immer näher rückt und ich eigentlich überhaupt nicht im Training bin. Mehr als fünf Mal war ich in 2017 vor dem WFLWR nicht Laufen. Dementsprechend motiviert bin ich Freitags mit der Familie dann nach München aufgebrochen.
Ich war froh, dass meine Liebsten dieses Mal mit dabei waren. Das war eine große Ablenkung. Samstags waren wir noch in den Bavaria Film Studios. Dort haben wir bei schönsten Frühlingswetter mit strahlendem Sonnenschein noch eine Studio-Tour mit gemacht, wo ich sofort eine kleine „Schaupiel-Rolle“ einnehmen durfte. War lustig. Aber die Aufnahmen erspare ich euch ;-).

Sonntags ging es dann nach dem Frühstück in Richtung Olympiapark. Leider war an dem Tag der Wettergott überhaupt nicht auf unserer Seite. Es regnete den ganzen Tag. So stark, dass ich sogar eine Regenjacke für den Lauf angezogen habe und von der Brille auf Kontaktlinsen gewechselt habe. Sonst hätte ich schon kurz nach dem Start recht wenig gesehen. Die Strecke war etwas anders als letztes Jahr. Wenn ich mich recht erinnere, würde ich sagen, dass das die Strecke von 2015 war. Da kamen wir auch recht zügig aus dem Olympiapark raus, an der BMW-Welt vorbei und ab durch ein paar Wohngebiete. Vorab ging es aber im Olympiapark wieder durch ein paar Nadelöhre, wo man leider aufgrund der Masse an Läufern (dieses Jahr waren 10.000 Leute gemeldet!) öfter mal gehen musste. Das sollte mal überdacht werden. Aber sonst war die Strecke (mal abgesehen vom Wetter) wieder wunderschön.

Insgesamt hat es bei mir für 5,85km gereicht. Ich bin soweit zufrieden.
Ein Highlight gab es noch ganz zum Schluss. Nach der Ankunft mit dem Shuttlebus im Park, mussten wir durch einen Tunnel in den Innenraum des Olympiastadions laufen und von dort über die Tribünen zurück ins Runners Village. Wenn man da unten steht und einmal rum guckt, ist das schon beeindruckend. Vor allem, wenn man sich mal vorstellt, dass die Stadion komplett voll sind.

Aber gut, das soll´s gewesen sein. Wie gesagt, bis auf das Wetter und die Nadelöhre, wo man bis zum gehen runter gebremst wurde, war alles – wie die Jahre zuvor – einfach top. Allerdings steht noch aus, ob ich mich noch einmal anmelden werde.

Hier mal noch ein paar Bilder:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.